AnwendungsbeispieleWie alles zusammenwirkt

Fühlst Du Dich manchmal emotional aus dem Gleichgewicht, gefangen in negativen Gedanken oder blockiert durch Verhaltensmuster, die Dich ausbremsen? Vielleicht bemerkst du körperliche Anspannungen oder ein Gefühl von Unruhe, ohne genau zu wissen, warum?

Stell Dir die vier Bereiche – emotionale Dysbalance, negative Glaubenssätze, limitierendes Verhalten und psychosomatische Belastungen – wie Zahnräder in einem komplexen System vor. Sie sind eng miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Wenn eines dieser Zahnräder aus demTakt gerät, hat das Auswirkungen auf die anderen.

Ebenso gilt: Sobald Du an einem Bereich arbeitest und Veränderungen anstößt, bewegt sich das ganze System. Ein positiver Impuls, wie die Lösung von belastenden Glaubenssätzen oder die Regulation von Emotionen, kann sich positiv auf Dein Verhalten, Deine Denkmuster und auf Deinen körperlichen Zustand auswirken.

Die folgenden Beispiele zeigen Dir, wie sich diese Zusammenhänge im Alltag äußern können – und wie ein Connecting Link Coaching dabei helfen kann, alles wieder mehr und mehr ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Silhouette des Oberkörpers eines Menschen gefüllt mit ineinander greifenden Zahnrädern

In den folgenden Bereichen findest Du praktische Beispiele aus dem Alltag. Sie zeigen Dir, wo ein Connecting Link ®  Coaching hilfreich sein kann

Emotionale Dysbalance

Emotionale Dysbalance beschreibt einen Zustand, in dem Menschen das Gefühl haben, ihre Emotionen nicht immer im gewünschten Maß steuern zu können. Das bedeutet, dass eine Person ihre Gefühle nicht mehr in einem gesunden Maß regulieren kann. Häufig dominieren extreme, unkontrollierte oder widersprüchliche Emotionen den Alltag, was sich belastend auf die mentale Gesundheit, Beziehungen und Entscheidungen auswirkt.

Diese Dysbalance kann kurzfristig auftreten (z. B. durch Stress oder Konflikte) oder langfristig bestehen (z. B. durch ungelöste belastende Erfahrungen oder emotionale Überforderung).

Merkmale emotionaler Dysbalance:

Überwältigende Gefühle: Übersteigerte Emotionen wie Wut, Angst oder Traurigkeit, die schwer zu kontrollieren sind.
Unangemessene Reaktionen: Kleine Auslöser führen zu übertriebenen emotionalen Reaktionen.
Innere Unruhe: Ein ständiges Gefühl von Unsicherheit oder emotionaler Instabilität.
Schwierigkeiten bei der Regulation: Man kann sich nicht schnell genug beruhigen oder findet keinen Weg, Emotionen zu verarbeiten.

Negative Glaubenssätze

Negative Gedanken oder Glaubensätze sind meist pessimistisch, selbstkritisch oder destruktiv. Sie können sich auf die eigene Person richten, die Umwelt oder die Zukunft. Negative Gedanken können zu einem Teufelskreis führen, in dem sie Emotionen wie Angst, Wut oder Traurigkeit verstärken.

Merkmale negativer Glaubenssätze:


Generalisiert und Absolut
Negative Glaubenssätze sind oft pauschal und extrem, z. B. „Ich kann das nie“ oder „Alle Menschen sind unzuverlässig“. Sie lassen keinen Raum für Ausnahmen oder Nuancen.

Selbstwertmindernd
Sie richten sich häufig gegen die eigene Person und schwächen das Selbstvertrauen, z. B. „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich verdiene keinen Erfolg“.

Automatisch und Unbewusst
Sie wirken wie automatische Gedankenmuster und werden oft nicht hinterfragt. Viele Menschen nehmen sie als unveränderliche „Wahrheit“ wahr, obwohl sie nicht objektiv sind.

Selbstverstärkend
Negative Glaubenssätze führen dazu, dass wir uns so verhalten, dass wir sie bestätigen. Zum Beispiel kann der Glaubenssatz „Ich bin unfähig“ dazu führen, dass man Herausforderungen meidet, was wiederum das Gefühl von Unfähigkeit verstärkt.

Limitierendes Verhalten

Dein Verhalten ist tief in deinem Unterbewusstsein verwurzelt. Du hast über Jahre hinweg bestimmte Denk- und Verhaltensmuster gelernt, die automatisch ablaufen, ohne dass du bewusst darüber nachdenkst. Auch wenn du dir fest vornimmst, dich zu ändern, wirken diese Muster wie eine Art "Autopilot", der dich zurück in die gewohnten Bahnen lenkt.

Emotionen spielen eine große Rolle in unserem Verhalten und beeinflussen, wie wir auf Situationen reagieren. Oft überstimmen sie logische Entscheidungen und führen zu Verhaltensweisen, die wir später bereuen oder uns nicht erklären können. Hier sind einige Beispiele aus dem Alltag, bei denen Emotionen und gespeicherte Erfahrungen eine zentrale Rolle spielen.

Merkmale limitierenden Verhaltens:


Perfektionismus:
Der Drang, alles fehlerfrei machen zu müssen, was oft zu Stress oder Vermeidung führt.
Prokrastination: Aufgaben aufzuschieben, obwohl man weiß, dass sie erledigt werden müssen.
Angst vor Veränderung: Widerstand gegenüber neuen Situationen oder Entscheidungen, die aus der Komfortzone führen.
Vergleich mit anderen: Sich selbst mit anderen zu messen und dabei oft das Gefühl zu haben, nicht mithalten zu können

Psychosomatische Belastungsstörungen

Psychosomatische Belastungsstörungen sind körperliche Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Konflikte ausgelöst, verstärkt oder aufrechterhalten werden. Dabei gibt es oft keine organische Ursache, die die Symptome vollständig erklärt. Stattdessen zeigt der Körper Reaktionen auf Stress, emotionale Belastungen oder ungelöste psychische Konflikte.

Hier sind mögliche Merkmale, die bei psychosomatischen Belastungsstörungen auftreten können: